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Yorkshire-Pudding - Eine ideale Beilage

Wenn man die üblichen Sättigungsbeilagen, also Kartoffeln, Nudeln oder Reis mal nicht mehr sehen kann, bietet sich eine einfache und schnelle Beilage an, die man sogar als Hauptgericht essen kann: Der Yorkshire-Pudding.

In der englischen Küche wird mit Pudding eher etwas gebackenes bezeichnet, als die mit Stärke gekochten Nachspeisen, die man im deutschen Pudding nennt. Die meisten Puddings würden bei uns eher unter Kuchen oder Auflauf fallen.

Der Yorkshire Pudding ist im wesentlichen so etwas wie ein im Backofen gebackener Eierkuchen. Durch die Zubereitung erhält er seinen besonderen Geschmack und er wird sehr "fluffig".

Das Rezept ist genial einfach:

200g Mehl mit 4 Eiern und 1/2 Liter Milch zu einem recht dünnflüssigen Teig verrührern. Salz, Pfeffer und Muskatnuß nach Geschmack, aber mit dem Salz sollte man nicht geizen. Den Teig ca. 30-40 Minuten ruhen lassen.

Eine Auflaufform oder ein Muffinblech vorbereiten, indem man ein sehr hoch erhitzbares Fett hineingibt. Butterschmalz, Schweineschmalz, Frittierfett oder ein zum Frittieren geeignetes Öl. Traditionell nimmt man in England Rindernierenfett, aber das dürfte in Deutschland schwierig zu bekommen sein. Man braucht reichlich Fett, da nur so der Pudding später aufgeht. 0,5-1cm hoch darf es in der Auflaufform stehen.

Den Backofen auf 210-220 Grad vorheizen. Dann etwa 5-10 Minuten vor Ende der Ruhezeit des Teiges die eingefettete Form oder das Muffinblech in den Ofen schieben und ohne Teig vorheizen bis das Fett fast anfängt zu rauchen. Die Form aus dem Ofen nehmen und schnell den Teig eingießen. Sofort und heiß zurück in den Ofen und ca. 15 Minuten backen bis der Pudding sichtbar aufgegangen und schön goldbraun ist. Die Kuhle, die sich in der Mitte bildet ist beabsichtigt. Dort gießt man in England die Soße hinein.

Der Yorkshire-Pudding ist die ideale und in England traditionelle Beilage zum Roastbeef. Dort wird er unter dem Roastbeef gebacken, damit der Fleischsaft hineintropft und noch zusätzliches Aroma abgibt. Er paßt aber hervorragend zu jedem gebratenen oder geschmorten Fleisch, bei dem viel Soße anfällt. Ich esse ihn auch gern zu gefüllten Paprikaschoten.

Guten Appetit!

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