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Lebensmittelkunde

Essen ist lebenswichtig.

So einfach das klingt, so kompliziert ist es heute geworden. Nahrung ist das, woraus unser Körper die Energie gewinnt, die er braucht, um zu funktionieren. Aber das ist natürlich nicht alles. Wir brauchen auch Vitamine, Proteine, Mineralstoffe, sekundäre Inhaltsstoffe, Fettsäuren und Kohlenhydrate, um unseren Körper aufzubauen, ihn vor Krankheiten zu schützen und ihn zu reparieren. Und das ist immer noch nicht alles, da bestimmte Nahrungsmittel auch direkt auf unser Wohlbefinden einwirken, unseren Hormonhaushalt und unsere Gefühlswelt beeinflussen.

Umso wichtiger ist es, über Nahrungsmittel tatsächlich bescheid zu wissen, ihre Qualität und ihren Nutzen für unser Leben einschätzen zu können, ohne gleich jeder Modeerscheinung und jedem Skandal und Skandälchen hinterherzuhecheln.

Leider ist es so, daß die Verbindung zu unserer Nahrung eher lose geworden ist. Wo unsere Großeltern ihr Gemüse und Obst noch im Garten oder Schrebergarten gezogen haben und auf dem Lande ein Schwein und in der Stadt Kaninchen oder Tauben hielten, um Fleisch auf den Teller zu bekommen, ist unsere Nahrung heute weitgehend abgepackt, bestrahlt, gewachst und unsere Kinder glauben Kühe seien lila und Fleisch entstehe auf wundersame Weise in kleinen Plastikschalen. Im gleichen Maß, wie das Wissen um die Herkunft unserer Lebensmittel verlorengegangen ist, haben aber auch die Eßstörungen wie Bulimie und Orthorexie zugenommen und mit der Menge der staatlich erlaubten Zusatzstoffe offenbar auch die Lebensmittelunverträglichkeiten.

Qualität vor allem!

Eigentlich ist es ganz einfach, sich gesund zu ernähren: Nur das beste darf gut genug sein und Geiz ist absolut ungeil. Der Grund ist ganz einfach. Tatsächlich hochwertige Lebensmittel lassen sich nicht in Billigstverfahren erzeugen, da sie Zeit, Aufwand und Mühe erfordern, die den Preis höher ausfallen lassen als bei rein auf Preis optimierten Massenprodukten.

Nun sagt sich das so leicht, aber die Umsetzung scheint schwierig. Ist sie aber gar nicht. Je mehr und je öfter hochwertige Nahrungsmittel nachgefragt werden, desto mehr lohnt sich die Erzeugung, wie dies auch umgekehrt gilt: Je mehr Menschen sich mit chemisch aufbereitetem Fertigfutter zufrieden geben, desto mehr lohnt sich die Erzeugung. Je mehr also die Freude am Kochen und an hochwertigen Lebensmitteln wieder um sich greift, desto besser für uns alle.

In den einzelnen Abschnitten informieren wir genauer über einzelne Lebensmittel, geben Tips zum Kauf, zur Qualitätseinschätzung und Hintergrundwissen.

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